RWE Aktien

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Als einer der größten Strom- und Gaskonzerne Europas wird RWE natürlich immens von der Energiewende Deutschlands, d.h. der geplanten Umstellung auf erneuerbare Energien bis zum Jahre 2050 beeinflusst. Doch welchen Einfluss hat dieser Umbruch im Energiesektor auf die RWE Aktien? Zunächst zu den Grundlagen: Zum ersten Mal wurden die Aktien der Rheinisch-Westfälische Elektrizitätswerks Aktiengesellschaft aus Essen bereits im Jahr 1922 an der Berliner Börse gehandelt.Momentan werden zwei Arten von RWE Aktien geführt – die Stammaktien, die den überwiegenden Teil der im Umlauf befindlichen Aktien ausmachen und im Deutschen Aktienindex DAX notiert sind, sowie Vorzugsaktien, die nur einen vergleichsweise geringen Anteil der Wertpapiere darstellen.
Noch im vergangenen Jahr erlebten die RWE-Aktionäre ein katastrophales Börsenjahr, wobei der Kurs von € 49,89 am Jahresende 2010 auf € 27,15 in 2011 abstürzte. Interessant für die Kursentwicklung der RWE Aktien dürfte daher die Strategie des neuen RWE-Chefs Peter Terium sein, der erst seit dem 1. Juli 2012 im Amt ist und einen völlig neuen Kurs weg von Atomkraft und hin zur „grünen“ Energiegewinnung auch im Ausland anstrebt.

 

Trotz dieses Strategiewechsels raten Analysten momentan eher davon ab, in RWE Aktien zu investieren. So lautet die Einschätzung der UBS-Experten Hummel und Lekander vom 30.07.12 nach wie vor „sell“ – sie sehen den fairen Kurswert bei € 28,00. Auch die Ratingagentur Standard & Poor’s sieht keine rosigen Aussichten für RWE und korrigierte die langfristige Bonitätsbewertung um ein Level hinab auf „BBB+“. Die Commerzbank-Expertin Markloff rät aufgrund der vielen Unsicherheitsfaktoren momentan ebenfalls nicht dazu, in RWE Aktien zu investieren, sondern belässt das Wertpapier weiterhin auf „hold“, bei einem gleichbleibenden Kursziel von € 29,00.

 

Am heutigen 03.008.12 schlossen die RWE Aktien nun mit einem Gewinn von € 1,52 (4.90%) deutlich im Plus und liegen nun bei € 32,56. Sollten Investoren also doch Aktien von RWE kaufen? Nach wie vor bestimmen Umstrukturierung und die Energiewende das Programm bei RWE, wobei sich die Verzögerung im Bereich Windkraft, d.h. im Besonderen bei den beiden geplanten Offshore-Windparks in der Nordsee, negativ im Kursniveau widerspiegeln wird. Analysten empfehlen daher im Moment, im Energiesektor eher die Anteilsscheine des Konkurrenten Eon als Aktien von RWE zu kaufen – so beließen die oben genannten UBS Experten ihre Enschätzung für Eon am 30.07. auf „buy“, d.h. einer eindeutigen Kaufempfehlung.

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