Porsche Aktien

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Seit dem 1. August 2012 ist die Übernahme der Porsche AG durch den Volkswagen-Konzern komplett. VW hatte € 4,46 Milliarden plus eine Volkswagen-Stammaktie an die Porsche SE für deren 50,1-prozentigen, indirekten Anteil an der Porsche AG gezahlt. Für die Porsche Aktien bedeutete dieses Geschäft zunächst eine positive Entwicklung, da bereits kurz nach Veröffentlichung der geplanten, zeitnahen Integration in den Volkswagen-Konzern Anfang Juli die Anteilsscheine beider Unternehmen einen steigenden Trend verzeichnen konnten. Wer in Porsche Aktien handeln möchte, sollte sich des Weiteren mit der Struktur des Unternehmens vertraut machen: seit 2007 fungiert die “Porsche Automobil Holding SE“ als Muttergesellschaft der „Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft“. Die Porsche AG ist nach wie vor einer der beliebtesten Sportwagenhersteller, während die Porsche SE 50,7% der VW-Stammaktien besitzt.
Die Ergebnisse des Sportwagenbauers aus dem ersten Halbjahr scheinen klar dafür zu sprechen, Aktien von Porsche zu kaufen. Gemäß eigener Angaben vom 31. Juli 2012 erwirtschaftete der Konzern im ersten Halbjahr 2012 einen Umsatz von € 6,76 Milliarden, was eine Steigerung von 29,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Auch scheint es, als könnte der Sportwagenbauer die geringe Nachfrage innerhalb Europas durch gesteigerte Verkäufe in anderen Märkten, insbesondere den USA und China, ausgleichen. So konnte das Unternehmen im ersten Halbjahr 2012 insgesamt 68.940 Fahrzeuge verkaufen, das bedeutet ein Plus von 22,5 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

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Die Morgan Stanley-Experten schätzten die Porsche Aktien positiv ein – das Kursziel wurde am 23. Juli 2012 auf € 65,00 festgelegt und das Rating „overweight“ vergeben. Am heutigen 6. August 2012 riet auch die NordLB Anlegern nun erneut, Aktien von Porsche zu kaufen, wobei sie allerdings das Kursziel von vormals € 53,00 auf nunmehr € 49,00 herunter korrigierte.

 

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Jedoch sorgt Porsche nicht nur für positive Schlagzeilen – jüngst wurde bekannt, dass die drei Jahre zurück liegende, vereitelte Übernahme von Volkswagen eventuell einen Prozess wegen Marktmanipulation gegen den damaligen Porsche-Chef Wendelin Wiedeking zur Folge haben könnte. Denn viele Benutzer in Porsche Aktien fühlen sich gerade im Rückblick von den damaligen Führungskräften falsch informiert und tun diesen Unmut nun kund. Allerdings soll eine Entscheidung über eine mögliche Anklage erst im November diesen Jahres fallen.

 

Zum Handelsschluss am heutigen Montag lagen die im Xetra-Index gehandelten Porsche Vorzugsaktien bei € 43,40 und mit 1,71 % damit deutlich im Plus, jedoch eindeutig unter den Kurszielen der Analysten. Gute Vorzeichen also für Anleger, die Aktien von Porsche kaufen möchten, in der Hoffnung, dass der durch die Einkünfte aus dem Volkswagen-Deal beflügelte Sportwagenbauer nun tatsächlich auf der Überholspur durchstartet.

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