Die Geschichte des Aktienhandels

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New York Stock Exchange
Die Geschichte des Aktienhandels

Die Anfänge

Die Wurzeln des Aktienhandels liegen im Frankreich des 12. Jahrhunderts, wo Schuldeintreiber, die im Namen von Banken agierten, in ländlichen Gemeinden tätig waren. Im Jahr 1460 wurde die erste zentralisierte Börse in Antwerpen, Belgien, eröffnet.

Als erste Börse der Welt wird allerdings die Amsterdamer Börse betrachtet, welche im Jahr 1602 vom der Niederländischen Ostindien-Kompanie oder Vereenigde Oostindische Compagnie gegründet wurde, dem ersten Unternehmen, das Aktien und Anleihen ausgab.

Danach entstanden Börsen in Spanien und Portugal, welche die enormen Reichtümer verwalteten, die diese Nationen am amerikanischen Kontinent plünderten. Durch die Ausdehnung des britischen Empires und das Ende der Napoleonischen Kriege, wurde Großbritannien im späten 18. und 19. Jahrhundert zum neuen Zentrum des Welthandels.

Der Aktienhandel setzt sich in den Kolonien durch

Die neu entstandenen Vereinigten Staaten zeichneten sich durch einen großen wirtschaftlichen Entwicklungsbedarf aus, wobei der erste US-amerikanische Finanzminister, Alexander Hamilton, welcher die britischen Börsen studiert hatte, glaubte, dass Börsen ein Schlüsselelement zur Entwicklung und dem Erhalt einer gesunden Wirtschaft sind.

Während Hamilton im Amt war (zwischen 1789 und 1795) förderte er den Handel von Schuldverschreibungen staatlicher Emittenten an der Ecke Wall Street-Broad Street, welcher unter einer Amerikanischen Platane in New York City stattfand, welches zu dieser Zeit die Hauptstadt der Vereinigten Staaten war.

Bis zum Jahr 1817 war die Handelsecke relativ geschäftig geworden, wobei die zahlreichen Teilnehmer nicht nur Staatanleihen sondern auch Aktien kauften und verkauften. Die Trader schlossen sich zu diesem Zeitpunkt zusammen, um Außenstehenden eine geringe Provision für Handelstransaktionen zu verrechnen, was als Buttonwood Vereinbarung bekannt wurde.

Die neu organisierten Trader zogen danach in das Gebäude mit der Adresse 40 Wall Street um. Im Jahr 1817 wurde das New York Stock & Exchange Board gegründet, welches später zur New Yorker Börse (New York Stock Exchange) wurde.

Eine konkurrierende Organisation in derselben Straße, die sich New York Curb Exchange nannte, zog im Jahr 1842 auch in ein Gebäude um und änderte ihren Namen später in American Stock Exchange.




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Moderne Geschichte

Anfang des 20. Jahrhunderts florierten die Börsen, wobei verstärkt Aktien und Anleihen gehandelt wurden. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Handel extrem spekulativ, wobei Aktien mit einem 10%igen Margin gehandelt wurden.

Der Aktienhandel wurde zur universellen Angelegenheit, wobei alle Arten von Menschen in Preisbewegungen investierten und damit spekulierten. Im Jahr 1929 hatte der Aktienmarkt neue Höchststände erreicht, am 3. September stieg der Dow Jones Industrial Average auf einen Spitzenwert von 381,17.

Danach begannen die Preise zu fallen – am 29. Oktober brach der Markt mit einem Rekordvolumen von 26 Millionen Aktien zusammen und verlor 11%, allerdings hatte der Markt am vorherigen Tag fast 13% verloren und schloss mit einem Preis von 230,07. Dieser sank in den folgenden Jahren weiter – am 8. Juli 1932 erreichte der DJIA einen Wert von 41,22.

Im Jahr 1934 schritt die Regierung ein und präsentierte den Securities and Exchange Act sowie die Securities and Exchange Commission (oder SEC), welcher seither den Aktienhandel reguliert.

Andere bemerkenswerte Crashes fanden in den Jahren 1973-74, am Schwarzen Montag des Jahres 1987, während der Dot Com Blase des Jahres 2000 und im Jahr 2008 statt. Der bemerkenswerteste war der Zusammenbruch des Jahres 1989, welcher die Aktienmärkte auf der ganzen Welt beeinträchtigte.

Während des Kurseinbruchs vom 19. Oktober 1989 sanken die Preise des DJIA an einem Tag um 22,6%, was sich schnell auf Börsen auf der ganzen Welt auswirkte. Bis Ende des Monats verlor Hongkong 45,8%, Großbritannien 26%, Australien 42% und Kanada 22,5%.

Seither werden an den Börsen „Kurssicherungssysteme“ verwendet, was bedeutet, dass der Handel nach einem Rückgang um einen bestimmten Prozentsatz (10% an der New Yorker Börse) angehalten und erst später wieder fortgesetzt wird. Diese Kurssicherungssysteme werden auch heute noch verwendet.



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